Was gehört in den Lebenslauf?

Zu einer erfolgreichen Bewerbung gehört ein gut strukturierter und fehlerfreier Lebenslauf. Er gibt dem Unternehmen eine Zusammenfassung über deine Kompetenzen, Fähigkeiten, und bisherigen Erfahrungen. Wie bereits im Anschreiben solltest du auch im Lebenslauf eine Verbindung zur angestrebten Ausbildung herstellen.

Zu einer guten Bewerbung gehört ein gut strukturierter Lebenslauf. Er gibt dem Unternehmen eine Zusammenfassung über deine Kompetenzen, Fähigkeiten, und bisherigen Erfahrungen.
Tabellarischer Lebenslauf | (c) Fotolia.com / dessauer

Die Form

Die übliche Form ist der tabellarische Lebenslauf, in dem du deine einzelnen Stationen stichpunktartig auflistest. Du solltest dieselbe Schriftart und Schriftgröße wie im Anschreiben verwenden. Auch Seitenränder (links und rechts mit jeweils 2,5 cm und oben und unten 2 cm) und Zeilenabstände (1,5-zeilig) sollten wie im Anschreiben gewählt sein. Am besten wählst du eine Standardschrift wie Arial, Verdana oder Times New Roman in Schriftgröße 12. Für die Überschrift „Lebenslauf“ kannst du die Schriftgröße 18 wählen. Im Gegensatz zum Anschreiben kann der tabellarische Lebenslauf auch zwei DIN-A4-Seiten umfassen.

Was gehört in den Lebenslauf?

Unbedingt erforderlich sind persönliche Daten, berufliche Erfahrungen (falls vorhanden), dein schulischer Werdegang sowie besondere Qualifikationen wie Sprach- und EDV-Kenntnisse. Du kannst auch ehrenamtliche Tätigkeiten, Hobbys oder Vereinsmitgliedschaften erwähnen, wenn sie dir bei der Bewerbung helfen und in Verbindung mit der Ausbildung stehen.

Bei der E-Mail-Adresse solltest du deinen richtigen Namen verwenden. E-Mail-Adressen mit Spitznamen wie kleinehexe@gmx.de oder mr.cool@aol.de kommen bei Unternehmen nicht besonders gut an.

Der Aufbau

Beginnen solltest du mit deinen persönlichen Daten, also mit Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum und -ort. Hast du bereits Kinder oder bist verheiratet, dann solltest du das angeben.
An zweiter Stelle im Lebenslauf steht deine Schulbildung. Wenn du deinen Bildungsweg aufsteigend angibst, also von der Grundschule bis zum Schulabschluss, dann musst du deine Praxiserfahrung genauso gliedern. Umgekehrt gilt das Gleiche.
Beispiel für einen absteigenden Aufbau:

07/2016                    voraussichtlicher Abschluss der Realschule
09/2010 – 07/2016 Realschule (Name der Schule) in (Ort)
09/2006 – 09/2010 Grundschule (Name der Schule) in (Ort)

Danach listest du deine absolvierten Praktika und Nebentätigkeiten mit deinen dabei erworbenen Kenntnissen in gleicher Form wie deine Schulbildung auf.
Ehrenamtliche Tätigkeiten, Hobbys und Vereinsmitgliedschaften kannst du unter „Sonstiges“ zusammenfassen.

Lücken im Lebenslauf

Falls du Lücken in deinem Lebenslauf hast, also Zeiträume ohne feste Tätigkeit, kommt es immer darauf an, wie du diese rechtfertigst. Am besten ist, du kannst diese Zeiträume so erklären, als wären sie vorab geplant gewesen. Noch besser ist: Du hast sie vorab geplant – beispielsweise für einen Auslandsaufenthalt. Hast du in dieser Zeit eine Weiterbildung oder Praktika absolviert, dich in einem Verein engagiert oder ehrenamtlich geholfen, kannst du dies ebenfalls angeben.
Jedes Unternehmen weiß zudem, dass es nicht einfach ist, sich für die richtige Ausbildung zu entscheiden und erwartet daher auch nicht, dass du die erstbeste Ausbildungsstelle wählst, nur damit du eine hast.

Ort, Datum und Unterschrift

Zum Abschluss musst du den Lebenslauf handschriftlich unterschreiben. Dazu gehört auch die Angabe des Orts und aktuellen Datums.

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